GRANATAPFEL
-Der Blutbildner-
Herkunft: Iran, Nordindien
Ideal als: Snack, Salat, Smoothie & Saft.
Saison: September bis Dezember (aus mittleren Osten) 
Reich an: Vitamin B in Form von Vitamin B1, B2, B6 und Folsäure, 20 verschiedene Polyphenole, Eisen, Mangan, Chrom, Kalium, 
 
Wirkung: anti­oxidativ, blut­bildend, stoffwechselfördernd, appetithemmend
Hilft bei: Wechseljahresbeschwerden, Demenz & Schlaganfall, Diabetes, Leberschwäche, Erkältungskrankheiten, Herz-und Kreislauferkrankungen.
Good to know:
Der Granatapfel reift nicht nach, wenn er einmal geerntet ist. Die dicke, lederartige Haut sorgt allerdings dafür, dass ihr Inneres im Kühlschrank über mehrere Wochen, gut geschützt bleibt. 
Vorsicht vor Flecken, die lassen sich leider nur schlecht entfernen. Tipps zum Entkernen findet ihr hier ... 
 
Foodbeatz-Liebling: 
Granatapfel-Smoothie
Lagerung:
Reife Granatäpfel können mehrere Wochen bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Im Gemüsefach (Kühlschrank) hält die robuste Frucht bis zu mehreren Monaten. Obwohl die Schale dabei austrocknen kann, bleiben die Samen weiterhin lange frisch.
Nachhaltigkeit:
Es handelt sich nicht um ein heimisches Obst, deshalb ist die Ökobilanz ungünstig. Frische Granatäpfel müssen importiert werden, da die klimatischen Bedingungen bei uns leider nicht ausreichen, damit der Granatapfel gedeihen kann. Hauptlieferanten stammen auf den mittleren Osten. Darüber hinaus verbraucht ein Granatapfelbaum in der Blüte sehr viel Wasser.
Was heißt das für uns Konsumenten?
Umweltbewusste greifen lieber zu heimischen Früchten wie Äpfel, Birnen, Weintrauben, oder Erdbeeren. Diese haben vergleichbar auch viele gute Inhaltsstoffe, sind aber in der Saison direkt vom Feld oder dem Weingarten zu bekommen. Auch Granatäpfel aus mitteleuropäischen Betrieb werden stammen sollten in einem beheizten Glashaus gezogen. Bio-Früchte sind leider selten zu bekommen.  

© 2019 - 2020  by foodbeatz