KOHLRABI
-Die Ballaststoffreiche  -
Herkunft: Unbekannt (Vermutung: Mitteleuropa)
 
Ideal als: Suppe, Snack, Salat, Beilage, Pesto.
Saison: Juni bis November
Reich an: Vitamin A, B1, B2, B6, C, E, Kalzium, Selen, Kalium, Magnesium, Eisen, Niacin, Folsäure. 
Wirkung:  Sättigend, verdauungsfördernd, beruhigend, blutdruckstabilisierend, durchblutungsfördernd, blutbildend, antioxidativ.
Hilft bei:  Herzerkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Nervösität, Krebserkrankungen, Hauterkrankungen, Verstopfung, Stoffwechselstörungen.
Good to know:
Bereits mit einer Knolle Kohlrabi ist die Hälfte unseres Tagesbedarfs an Vitamin C gedeckt.
 Der in Kohlrabi enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan ist ein Senföl mit antioxidativer Wirkung. Es schützt unseren Körper gegen freie Radikale und oxidativen Stress und fungiert als Zellschutz. 
Die Kohlrabi wird in keinem Land der Welt so viel angebaut und gegessen wie in Deutschland. Nennenswert ist auch dass sein Name sogar ins Englische, Japanische und Russische übernommen wurde.
Unser Foodbeatz-Liebling:
Kohlrabi-Schnitzel 
Lagerung:
 
Kühl, trocken und dunkel mag das Gemüse am liebsten. Vor der Lagerung im Gemüsefach des Kühlschranks, solltest Du das Grün entfernen und Deine Kohlrabi in ein feuchtes Tuch legen. So hält das Gemüse länger, d.h. bis zu 2 Wochen. Ohne das Tuch bleibt das Gemüse im Kühlschrank bis etwa 6 Tage frisch.
Nachhaltigkeit:
In Deutschland kann man das Gemüse ganzjährig kaufen, auf unseren heimischen Märkten findet man Kohlrabi allerdings lediglich von Juni bis November. Im Winter stammt das Gemüse dann aus Sizilien oder Niederlande, d.h. inklusiver erhöhten Energieverbrauch und längererer Transportwege. 
Was heißt das für uns Konsumenten?
Hier gilt bei uns immer am besten saisonal, nicht nur alleine der Frische wegen. Bitte nicht nur an der Größe der Knolle orientieren - kleine Knollen sind meist weniger holzig und viel aromatischer. Vor allem in den Kohlrabiblättern ist die Konzentration von Vitaminen und Nährstoffen am höchsten. Wir empfehlen die Blätter das nächste Mal nicht wegwerfen. Ob fein gehackt, püriert, angebraten oder gedünstet, die Blätter lassen sich vielseitig einsetzen, wir z.B. als leckere Küchenkräuter zur Suppe und als Pesto. 
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