KÜRBIS
-Der Wohltäter  -
Herkunft: Mittel- und Südamerika
 
Ideal als: Suppe, Snack, Salat, Beilage, Auflauf, Marmelade.
Saison: September bis November
Reich an: Vitamin A, E, C, Beta-Carotin, Kalium, Selen, A, C und E, Folsäure, Magnesium, Kalzium und Zink.
Wirkung:  Sättigend, verdauungsfördernd, blutbildend, antioxidativ.
Hilft bei:  Magen-Darm-Beschwerden, Prostatabeschwerden, Verstopfung, Nierenschwäche Herzbeschwerden. Rheuma, Gicht, Alzheimer, Gefäßerkrankungen, Reizblase, Harnwegsbeschwerden, Fettsucht, Krebserkrankungen.
Good to know:
Pikant! Besonders gut zu Kürbis passen die Gewürze Essig, Ingwer, Chili, Curry und Knoblauch.
Die Kürbiskerne können locker geschält gegessen werden. Außerdem wird Kürbiskernöl daraus gewonnen, welches ernährungsphysiologisch wertvolle Omega-6-Fettsäuren enthält.
 Die größte Beere der Welt! Aus botanischer Sicher ist der Kürbis eine Beere und kann bis zu 100 kg schwer werden.
Frierst du leicht? Dann solltest du öfter mal zur Kürbissuppe greifen. Zusammen mit Gewürzen wie Curry oder Chili, regen wir gleichzeitig die Thermogenese an und unser körpereigener Energieverbrauch steigt.
Unser Foodbeatz-Liebling:
Kürbissuppe
Kühl, trocken und dunkel mag das Gemüse am liebsten. Deshalb gehören Kürbisse in den Keller oder in die Speisekammer. Dennoch solltest Du darauf achten, dass es ein frostfreier Ort ist. Bei idealen Bedingungen können Kürbisse dann bis zu 10 Monate eingelagert werden. Angeschnittene Exemplare sind allerdings nur wenige Tage bis 1,5 Wochen haltbar. Du kannst geschälte, angedünstete Kürbiswürfel (nicht roh) auch sehr gut einfrieren.

Nachhaltigkeit:
Kürbisse außerhalb der Saison brauchen lange Transportwege und sind Umweltsünder. Innerhalb der Saison ist die Ware aus dem Bio-Handel hervorragend. Der Handel kauft in der Regel erst dann Ökokürbisse aus Holland oder Übersee zu, wenn deutsche Ökokürbisse ausverkauft sind, daher kann die Kürbiseinlagerung bei entsprechenden Raummöglichkeiten interessant sein.
Was heißt das für uns Konsumenten?
Möchtest du selber anbauen, dann pflanzt du die Samen am besten im Frühjahr (April) nach dem letzten Frost. Zum Winterbeginn bzw. im Spätherbst (Oktober) sollte die Ernst erfolgen. Im eigenen Garten platziert man die Kürbispflanzen am Zaun, im Beet oder beim Kompost. In der Landwirtschaft sind Kürbisse typisch im Freilandanbau.
Natürlich bietet auch der Bio-Handel Kürbisse an. Wir empfehlen Bio-Kürbisse, weil der damit einhergehende ökologische Landbau umweltfreundlicher ist.
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