PAPAYA
-Das Multitalent-
Herkunft: Mittelamerika
Ideal als: Snack, Salat, Smoothie, Curry, Salsa, Chutney 
Saison: Ganzjährig
Reich an: Vitamine A, C, E, B1 bis B6, Folsäure, Zink, Kalium, Eisen, Mangan, Magnesium, Kalzium.
Wirkung: basisch, stoffwechselanregend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, sättigend.
Hilft bei: Magen-Darm-Beschwerden, Morbus Chron, Krebserkrankungen, Lebererkrankungen, Akne, Denguefieber.
Good to know:
Die Kerne der Frucht sind essbar, wegen des scharfen Geschmacks trocknet man sie aber in der Regel und verwendet sie dann zum Beispiel als Pfeffer. ​
In der Frucht ist das Enzym Papain enthalten. Dieses ist sehr wichtig für unseren Eiweißstoffwechsel. Es spaltet Eiweiß in Aminosäuren auf, so dass sie vom Körper verwertet werden können und stellt im Darm ein Gleichgewicht her. Nach einer Antibiotika-Therapie sollte man deshalb verstärkt zu Papaya greifen. ​
Akne ade! Papain kann auch die Elastizität der Haut verbessern. Das Enzym kann dabei helfen, dass abgestorbene Hautzellen abgestoßen werden, so dass sich unsere Poren nicht verstopfen können. 
 In der Papaya ist jedoch auch das Papaya-Latex enthalten, das Kreuzreaktionen bei Latex-Allergie auslösen kann. Bei einer solchen Allergie lieber auf Papaya verzichten.
Unser Foodbeatz-Liebling:
Papaya-Boote
Lagerung:
Sie mögen es kühl und trocken. Deshalb sollten Papayas vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Reife Früchte lassen sich etwa eine Woche im Kühlschrank aufbewahren.
Nachhaltigkeit:
Es handelt sich um eine Tropenfrucht, d.h. die Ökobilanz ist verheerend mit langen Transportwegen und einen hohen Energieverbrauch beim Anbau und  bei Nachreifen am Zielort.  
Was heißt das für uns Konsumenten?
Diese Frucht ist ein wahres Multitalent und hat eine sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Das ist auch durch aussagekräftige Studien bestätigt. Die schlechte Ökobilanz hat allerdings einen bitteren Nachgeschmack. Deshalb empfehlen wir Konsumenten mehr zu heimischen Obstsorten zu greifen. 
 
Wer nicht verzichten möchte, sollte immer auf das Bio-Siegel achten und seinen Konsum überdenken, d.h. weniger ist mehr. So bleibt das exotische Früchtchen eine Besonderheit.

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