PAPRIKA
-Die Radikalfängerin  -
Herkunft: Südamerika
 
Ideal als: Salat, Snack, Sauce, Suppe, Gewürz.
Saison: August bis Oktober
Reich an: Vitamin A, B6, C und D, Zink, Folsäure, Kalium, Magnesium, Carotinoide und Flavonoide. 
Wirkung: durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, antioxidativ.  
Hilft bei: Migräne, Arthrose, Arteriosklerose, Erkältungskrankheiten, Krebs, Herzerkrankungen, Rheuma, Hexenschuss, Zahnschmerzen.
Good to know:
Beim Verzehr von Paprika kann es vereinzelt auch zu Kreuzallergien kommen. Es wird vermutet, dass in der Paprika ein Protein enthalten ist, das auch in der Birke vorkommt. Bist du gegen Birkenpollen allergisch, dann solltest du auf Paprika verzichten. 
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Reife Gemüsepaprikas übertreffen die unreifen Früchte hinsichtlich des Gesamtgehalts an Mikronährstoffen.
Aus botanischer Sicht zählen zur Pflanzengattung der Paprikas auch die Peperoni, die Chili und weitere Sorten.
Unser Foodbeatz-Liebling:
Gemüsepizza
Lagerung:
Paprikas sind wärmeempfindlich und gehören nicht in den Kühlschrank. Sie fühlen sich bei kühleren Zimmertemperatur bis zu 10 Grad Celsius und in dunklen Räumlichkeiten am wohlsten. Der Keller oder eine dunkle Speisekammer eignen sich besonders für die Lagerung. Die Ausnahme sind auf- oder angeschnittene Paprika. Diese gehört, in Papier gewickelt oder luftdicht verpackt, in das Kühlfach des Kühlschranks. Dort halten sich die Paprikastücke maximal zwei Tage.  
Nachhaltigkeit:
Damit der Bedarf das ganze Jahr über gedeckt werden kann, wird die Paprika in den Wintermonaten vordergründig aus Spanien, Niederlanden und aus Israel importiert. Die meisten importierten Paprikas stammen aus dem sogenannten Plastikmeer in der spanischen Provinz Almería. Hier trifft man auf katastrophale ökologische Umstände und man spricht immer wieder bereits von der "Vierten Welt". So leben und arbeiten hier rund 90.000 Arbeiter aus Nordafrika und Osteuropa zu unwürdigen Bedingungen.
Was heißt das für uns Konsumenten?
Wir empfehlen inländische Paprikas der Importware vorzuziehen. Darüberhinaus stellen regionale Freiland-Paprikas aufgrund ihrer guten Ökobilanz die beste Alternative dar. Experten kritisieren aufs Schärfste, dass es gegen Pestizid-Cocktails noch immer kein Gesetz gibt. Deshalb ist es ratsam die Paprika vor dem Verzehr gründlich zu waschen. 
 
Solltest Du über einen Garten verfügen oder einen Balkon, kannst Du Paprikas ganz einfach auch selbst anbauen. Du brauchst hierfür lediglich ein sonniges Beet mit lockerer, humusreicher Erde. Da der Wasserbedarf sehr hoch ist, müssen die Pflanzen im Sommer täglich gegossen werden. Hierzulande kannst Du die ersten grünen Paprikas Anfang oder Mitte August ernten. 

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