Essen nach BAUCHGEFÜHL - 5 Tipps für Achtsamkeit beim intuitiven Essen.

Aktualisiert: Sept 12

Intuitiv essen und genießen, ohne dabei zu hungern. Klingt fantastisch, aber ist das ohne schlechtes Gewissen wirklich möglich? Prinzipiell ist es erst einmal so, das jeder von uns bereits über eine angeborene Körperintelligenz verfügt. Nenne es Deine Intuition, innere Stimme oder Dein Bauchgefühl. Es sagt Dir, was gerade das Beste für Dich und Dein Wohlbefinden ist. Doch wieso fällt es so vielen von uns nur so schwer auf diesen inneren Wegbegleiter zu hören?



Wir gehen auf Nummer sicher.


Abgelenkt von der Informationsflut wählen wir so oft lieber den einfachen und gewohnten Weg. Wir gehen auf Nummer sicher. Was das für unser Ernährungsverhalten bedeutet? Wir suchen unsere Antworten vorzugsweise im Außen und schwören auf Expertenwissen aufgezeigt in Statistiken, Fakten, Theorien und Zahlenwerk. Ist eigentlich nicht weiter schlimm, wenn wir uns lediglich informieren bzw. inspirieren würden. Allerdings besteht dabei die Gefahr den Bezug zum eigenen Körper zu verlieren. Denn alle wollen auf irgendeiner Art und Weise besonders sein, aber im Grunde will keiner aus der Reihe tanzen. Wir sind auf der Suche nach Antworten. Sollen wir plötzlich den Blick nach innen richten, sind wir damit überfordert.


Warum isst Du eigentlich?


Aus welchen Gründen isst Du? Hast Du wirklich Hunger oder wollen Deine Gefühle gerade gefüttert werden? Isst Du, das was Dir gut tut oder isst Du, das was Dir gerade vor die Nase kommt? Wie geht es Dir vor und nach Deinen Mahlzeiten? Hast Du mehr Energie oder bist Du müde und träge? Es lohnt sich immer, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Du fragst uns, warum? Da jeder von uns als Mensch im Laufe seines Lebens ein emotional gemischtes Verhältnis zum Thema Essen entwickelt. Die Psyche macht unseren Körper das ein oder andere Mal einen Strich durch die Rechnung. Wir essen nämlich nicht immer nur, weil wir physisch hungrig sind, nein, wir essen allzu oft, weil Essen herumsteht, um nicht nein zu geliebten Menschen sagen zu müssen, weil es Essenszeit ist, weil etwas für uns besonders gut riecht oder weil wir unsere emotionalen Löcher stopfen möchten. Das hat heutzutage enorme Konsequenzen auf unser Wohlbefinden. Die verschiedenen Auslöser für unsere Essimpulse können wir oft nur schwer auseinander halten und kauen bereits bevor wir merken, was da gerade eigentlich vor sich geht. Wenn wir es dann überhaupt noch bewusst wahrnehmen können.


Der erste, der sich in der Regel auf schlechtes Essen meldet, ist meistens unser Bauch. Er wehrt sich auf seine Art und Weise, bläht sich auf, zieht, schmerzt und wird zunehmend dicker. Aber der Darm ist mitverantwortlich dafür, wie wir uns fühlen. Leider ist es aber in der Regel so: wenn es uns nicht gut geht, dann essen wir auch nicht unbedingt gesund. So dreht sich das Rad immer weiter und weiter. Allerdings in eine Richtung, die uns dauerhaft krank und ungenießbar machen kann. Warum tun wir uns das eigentlich alle an?


Wir haben verlernt unseren Bauchgefühl zu folgen.

Der Alltag ist schon hektisch genug und so hetzen wir allzuoft von Termin zu Termin. Hinzu kommt, dass wir die innere Stimme des Körpers oft auch bewusst übergehen. Wir funktionieren fast schon ohne Pause, lassen keine Schwächen zu und überhören die körperlichen Signale viel lieber. Der Kopf hat das Sagen und unsere Gefühle werden unterdrückt. Die eigene Wahrnehmung wird langsam aber sicher verlernt. Klingt schon sehr hart, nicht wahr? Es fällt uns sehr schwer alle angelernten Kontrollmechanismen überhaupt zu erkennen. Die meisten von uns sind erzogen worden nach Regeln zu leben. Beim Thema Essen gibt es unzählige Theorien, an die man sich strikt zu halten hat, um für immer schlank und gesund zu sein. Trotz aller Ernährungstheorien und Mythen rund um das Thema Essen, sind wir uns in einer Sache einig: eine gesunde Ernährung ist wichtiger denn je geworden. Vor allem da die Schnelllebigkeit präsenter ist denn je. Und so stellt sich uns die Frage: Was sind die Auslöser für Essen ohne Hunger eigentlich?


Auslöser für Essen ohne Hunger sind vielfältig.


Die Auslöser für emotionalen Hunger sind so vielfältig wie die Personen, die daran leiden. Mit anderen Worten, was unseren Kopfhunger auslöst, muss jeder für sich alleine herausfinden. Der emotionale Hunger ist eine besondere Art von Kommunikationsstrategie unseres Körpers. Und dieser Hunger will auch gestillt werden. Allerdings nicht mit Essen. Die Ersatzbefriedigung akzeptiert der Körper in diesem Fall nicht. Solange wir ihm nicht das geben, was er wirklich verlangt, wird er keine Ruhe geben.

Ein möglicher Auslöser ist oft der Dauerstress: Stress in der Uni, in der Schule, im Beruf, in der Freizeit oder in der Partnerschaft. Das Essen ist dann oft unser Trostpflaster und entspannt nach einem langen Arbeitstag. Wir wollen den Kummer schnell ausschalten, uns sofort von unseren Gefühlen ablenken und unsere Sorgen weg futtern. Dennoch das ersehnte Glücksgefühl stellt sich nicht wirklich ein, oder? Stattdessen meldet sich unser schlechtes Gewissen wieder zu Wort. Unser Körper rebelliert und es ist offensichtlich, dass wir uns bestrafen, anstelle genau in diesen schwierigen Phasen besser für uns zu sorgen. Denn der Dauerstress schlägt nicht nur auf die Psyche und den Körper, sondern er reagiert wieder darauf. Alles hängt zusammen und baut sich auf zu einem unkontrollierten Mechanismus.

Natürlich gibt es eine Reihe weiterer Auslöser für emotionalen Hunger. So essen wir zum Beispiel auch vor Freude, aus Geselligkeit, Langeweile, Rebellion, Einsamkeit oder sogar einfach auch wetterbedingt. Das Fühlen und Hinsehen ist beim intuitiven Essen wichtig. Denn wenn wir zum Beispiel jede Feier dafür nutzen über die Sättigung hinaus zu essen, kann es auch viel mit einer ungestillter inneren Sehnsucht zu tun haben. Welches Bedürfnis wollen wir hierbei eigentlich stillen? Die persönlichen Auslöser bzw. Trigger zu erkennen ist essentiell auf dem Weg zur intuitiven Ernährungsweise.


Belohne Deinen Körper.


Tatsache ist, diese stressigen Lebensphasen wird es immer geben. Was wir aber ändern können ist unser Umgang mit unseren Problemen. Eins ist sicher: mit Essen können wir unsere Emotionen nicht wegzaubern. Also schauen wir uns die Emotionen genauer an. Was steckt wirklich dahinter und was brauchen wir stattdessen. Vielleicht sehnen wir uns zum Beispiel ganz einfach nur nach ein paar Minuten Pause und Ruhe? Dann würde ein Spaziergang oder ein gutes Gespräch mit dem besten Freund uns vielleicht gut tun. Die Tafel Schokolade schmeckt natürlich köstlich, keine Frage, aber unser Bedürfnis nach Ruhe bleibt weiterhin bestehen, oder?

Wie wäre es wieder vermehrt darauf zu achten, dass wir uns genau dann mit gesunden Essen belohnen, wenn es uns schlecht geht? Wenn wir uns in solchen hektischen Momenten die nötige Ruhe und Zeit für unsere Mahlzeiten nehmen und anfangen wieder zu genießen, ist bereits eine sehr gute Basis für die Stressbewältigung geschaffen. Mit qualitativen Lebensmitteln versorgst Du Dich mit genug Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Klingt easy, aber wir wissen beide ganz genau wie schwer die Umsetzung im Alltag sein kann. Dennoch lohnt sich das Investment in Dein Wohlbefinden. Tue Dir Gutes. Dein Körper wird sich über Deine Aufmerksamkeit nicht nur freuen, sondern dankt Dir mit Lebensenergie.



Liebe essen, das Deine Liebe erwidert.


Es klingt vielleicht im ersten Moment schräg, aber wir sind davon überzeugt, das qualitatives Essen Dir nie schaden will. Im Buch von Marco Borges - Greenprint wird die Liebe zum Essen mit zwischenmenschlichen Beziehungen verglichen. Wir finden den Vergleich spannend. Es geht darum, das zu essen, was Dich gesünder und lebendiger macht. Wie Du es auch in einer gesunden Beziehung anstrebst. Vielleicht liebst Du Fast Food, zuckerhaltige Limonade und industriell verarbeitete Lebensmittel, aber sie werden niemals Deine Gefühle erwidern. Und wenn, dann stillen sie Deine Bedürfnisse lediglich nur für diesen einen Augenblick.


Stell Dir mal folgendes vor: Du liebst eine bestimmte Person. Und diese Person liebt Dich nicht und tut Dir absolut nicht gut. Du leidest in ihrer Gegenwart. Warum solltest Du mit dieser Person zusammen sein wollen? Genau so ähnlich sieht es mit unserer Beziehung zum Essen aus. Alles braucht Zeit. Hier kommt unser Bauchgefühl ins Spiel. Denn wie wäre es völlig neue Wege zu gehen? Raus aus der vertrauten Komfortzone, die uns eigentlich schadet, hinein in ein für uns gesünderes Leben. Mit einer bewussten Ernährungsumstellung verändern wir unsere Einstellung zum Essen und mit der Zeit auch unsere Geschmacksknospen. Einfach mal mutig(er) sein und etwas verändern. Wir nehmen unsere Ernährungsweise selbst in die Hand, vergessen das Junk Food und fangen an, es einfach nicht mehr zu wollen. So greifen wir nach und nach automatisch und vermehrt zu gesunder Kost, die uns nährt. Und entwickeln wieder eine gesunde Beziehung zu unserem Körper und bevorzugen nur das Beste für ihn. Denn wir haben nur einen und sollten schlechtes Essen, dass uns schadet, nicht an uns ran lassen. Und das gilt vor allem in stressigen Phasen.



Höre auf Dein Bauchgefühl.


Diesen Ratschlag hat sicherlich schon jeder einmal gehört. Als nüchterner Mensch vertraust Du wahrscheinlich auch lieber Studien, Statistiken und Fakten mehr als Deinem Bauchgefühl. Intuitiv essen ohne Verzicht klingt unrealistisch. Wir wachsen doch alle zusammen in einer rastlosen und eher rationalen Gesellschaft auf, die sich in erster Linie auf Leistung und Selbstoptimierung konzentriert. Der ganz eigene Weg raus aus dem Dschungel der Regelwerke ist deshalb nicht einfach und kostet definitiv viel Kraft sich alleine rauszuwagen, sich mit seinen Ernährungsgewohnheiten auseinanderzusetzen, Muster zu hinterfragen und die schädlichen loszulassen.


Angst beginnt im Kopf. Mut aber auch.


Wir wissen, das der allererste Schritt hin zum erträumten Wohlfühlgewicht immer der Schwerste ist. Das Vertraute und den sicheren Hafen zu verlassen ist erst einmal nur eins: BEÄNGSTIGEND. Unser Kopf ist ein wahrer Meister darin, uns pausenlos zu erklären, was alles schief gehen könnte. Es könnte ja auf dem Weg holprig werden, wir könnten hinfallen und uns vielleicht sogar blamieren. Es gibt so viele Gründe, die theoretisch dagegen sprechen. Was ist wenn ich es nicht schaffe dauerhaft abzunehmen, mein Gewicht zu halten oder mal wieder in meine alten und kontrollierten Muster falle?


Es lohnt sich immer.


Auch mit der Angst zu Scheitern, wissen wir jedoch, dass es sich immer lohnt dem Bauchgefühl zu folgen. Unsere Lebenszeit ist begrenzt und am Ende aller Tage, zählt sicher nicht Deine Kleidergröße oder Dein letztes Gewicht. Also lasst uns wieder mehr genießen, ohne permanente Kontrolle, Reue und Perfektionswahn. Die Signale, auf die es dabei ankommt sind: Dein Appetit, Dein Hunger und Deine Sättigung. Iss, wenn Du hungrig bist und höre auf, wenn Du satt bist. Wir selber wissen und können spüren, was uns gesund macht und was für uns selbst eine gesunde Ernährung bedeutet.


Jeder Körper ist anders.


Ein Bürohengst wird logischerweise weniger Energie benötigen, als ein Profisportler. Die ideale Ernährungsweise hängt von so vielen Faktoren ab. Dazu gehören das emotionale Empfinden genauso dazu wie die Stoffwechselrate, chronische Erkrankungen und sonstige Symptome wie beispielsweise Kopfschmerzen. Jedenfalls ist es wichtig zu verstehen, was tatsächlich im Körper vor sich geht, wenn wir empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren. Allergiker und Erkrankte benötigen ganz klar einen speziellen Ernährungsplan. Dennoch gilt auch hier, dass dieser individuell auf die Person abgestimmt sein muss. Jeder Körper reagiert anders auf Speisen. Deshalb ist der Blick nach innen so essentiell. Was für den einen gesund ist, muss nicht automatisch wohltuend für den anderen sein. Wir kennen Menschen die bei Knoblauch Sodbrennen bekommen, obwohl dieser gesund ist. Während andere von Äpfeln immerzu Bauchschmerzen bekommen. Dennoch sind auch Äpfel gesunde Lebensmittel. Zu viel Rohkost im Zusammenhang mit den Reizdarmsyndrom kann auch kontraproduktiv sein. Beim intuitiven Essen entscheidest Du ganz bewusst und eigenständig was Dir gerade gut tut und was nicht.



Und was ist mit industriellen Zucker?



Die Zucker-Frage wird heiß diskutiert. Bewirkt der Verzicht auf industriellen Zucker nicht auch zusätzlichen Stress für unseren Körper? Natürlich lohnt es sich seinen Zuckerkonsum bewusst zu überdenken. Allerdings bringt es, in unseren Augen, nichts sich dabei zu quälen. Es gibt nur einen richtigen Weg raus aus dem Diätwahnsinn, und zwar Deinen eigenen.


Wer auf den Bauch hört, merkt jedoch intuitiv schnell, was ihm gut tut und was ihm schadet. Sorge einfach für Deine persönliche Balance: Iss den Kuchen gerne und trinke Dein Glas Wein, aber tue es mit Genuss. Das Leben ist dafür da, es zu leben, zu genießen und es gehört einfach dazu sich hin und wieder etwas mehr zu gönnen. Das bringt unseren Körper nicht sofort aus der Bahn.


Zusätzlichen Stress und Druck braucht kein Mensch.


Durch die Aufhebung des strikten Verbots verlieren wir langsam aber tatsächlich die Lust auf ungesunde Lebensmittel. Es reizt uns ganz einfach nicht mehr ständig Süßes oder Salziges zu futtern. Wir stellen plötzlich fest, dass wir automatisch zu gesünderen Alternativen greifen. Diese schmecken auch noch richtig lecker und machen uns fitter und leistungsfähiger. Wir entwickeln nach und nach eine gesunde Beziehung zu unserem Körper und finden unsere eigenen Balance.


Der erste Schritt ist, erst einmal eine bewusste Entscheidung für eine intuitive Ernährung. Anstatt industriellen Zucker greifst Du automatisch zu natürlichen Zucker wie Obst. Wem reines Obst zu langweilig ist, kann sich einen Smoothie zaubern, bunte Bowls zubereiten oder seinen Kuchen ausschließlich mit Apfelmuss süßen. Es wird nie wieder langweilig auf dem Teller werden. Das können wir Dir versprechen. Übrigens bedeutet es nicht, dass diese Varianten dann keinen Zucker oder Kalorien enthalten. Es handelt sich aber dann um natürlichen Zucker. Dieser hat nichts mit Industriezucker zu tun, der "leere" Kalorien bedeutet.


Probiere es aus, was für Dich möglich ist. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt generell im Leben und auch für intuitives Essen.


Achtsamkeit heißt die Wunderformel.



Achtsam essen ist die Grundlage für eine intuitive Ernährungsweise. Nur so lernst Du Deinen Körper kennen und lieben.


Unser 5 Tipps für mehr Achtsamkeit beim intuitiven Essen:


1. SLOW DOWN: Nimm Dir Zeit für Deine Speisen und esse langsam und in Ruhe. Siehe jede Mahlzeit als Möglichkeit, achtsamer mit Dir und Deinen Bedürfnissen umzugehen. Vermeide z.B. eine Zeit lang Finger Food und esse Deine Mahlzeiten lieber mit Messer und Gabel. Lege Dein Besteck ab und zu beiseite, um das langsame Essen besser umsetzen zu können.


2. SKIP THE DIET: Trenne Dich von strikten Ernährungsregeln und vorgefertigten Diätbüchern. Sie setzen Dich nur unter Druck. Gehe Deinen eigenen Weg und spüre in Dich hinein.


3. KEEP IT SIMPLE: Weniger ist mehr. Nimm Dir erst einmal kleinere Portionen vor. Denn die Augen sind oftmals größer als Dein Hunger.


4. WATER IS LIFE: Trinke vor dem Essen ein Glas Wasser. Nicht nur damit Du schon etwas im Magen hast, sondern vor allem um in Ruhe am Tisch anzukommen. So fällt es vielen von uns leichter achtsamer zu essen.


5. TRUST YOUR INTUITION: Lerne Dir selber zu vertrauen und mache bewusst Pausen. Sie sind essentiell für die intuitive Ernährungsweise. Dein Bauch spricht zwar leise, aber ist immer da. Höre zu, was er Dir zu sagen hat.



Füttere Deinen Körper mit gesunden Lebensmitteln aus der Natur und er wird Dir dafür danken.


Natürlich ist es nicht einfach und jede Ernährungsumstellung ist erst einmal zeitintensiv. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst und genieße jeden Bissen. Definiere Dein Richtig. Es funktioniert. Langsam aber sicher lernst Du Deinen Bauchgefühl zu folgen, ganz intuitiv, und wirst automatisch gesünder und ausgewogener essen. Denn nichts geht über frische und natürliche Kost. Du hast immer eine Wahl, nicht nur alleine wegen einer Zahl auf der Waage, die lediglich dem Selbstwertgefühl dient. Tag ein, tag aus, für Dein Wohlbefinden.

Also wir können mittlerweile zu 150% folgendes unterschreiben: Vertraue Deinem Bauchgefühl. Die Bauchentscheidungen haben wir noch nie bereut. Wie sieht es bei Dir aus? Willst Du Deine Ernährungsweise selber in die Hand nehmen? Schreib uns gerne an oder hinterlasse einen Kommentar. Wir freuen uns auf Feedback.


Listen to your belly.




Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: das nennt man `VERTRAUEN`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man `AUTHENTISCH-SEIN`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man `REIFE`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mit Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man `EHRLICHKEIT`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`, aber heute weiß ich, das ist `SELBSTLIEBE`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man `DEMUT`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es `BEWUSSTHEIT`.


Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute `HERZENSWEISHEIT`. Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne prallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!


(Rede von Charlie Chaplin zum eigenen 70. Geburtstag am 16. April1959)


Are you hungry for more?


Quellenverzeichnis:


Essen mit Bauchgefühl: Mit 12 einfachen Methoden zur intuitiven Ernährung - Bastienne Neumann


The Greenprint: Plant-Based Diet, Best Body, Better World - Marco Borges


Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ - Giulia Endres


Die Kraft der Intuition: Wie wir lernen, unserem Bauchgefühl zu vertrauen - Renato Kruljac


Podcast: Wie Du auf Deine Intuition hörst und in Deinem Sinne handelst - Sarah Desai


Podcast: Bauch oder Kopf? Wie du lernen kannst auf deine Intuition zu hören - Laura Malina Seiler


You Tube: Achtsam essen lernen: Schluss mit dem Ernährungswahn - entdecke die Weisheit deines Körpers - Peter Beer





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