Rezept: Beeren-Haferflocken-Crumble

Aktualisiert: Okt 14

Bist Du auch ein Crumble-Fan? Wer den klassischen Streusel liebt, wird auch dieses Rezept hier besonders mögen. Dieser köstliche Beeren-Crumble-Nachtisch ist der wohl gesündeste Streuselkuchen, den wir kennen. Nicht nur für alle Naschkatzen eine perfekte fruchtige Nachspeise und ein süßes Sattmacher-Frühstück. Und das ganze auch noch ohne den Zusatz von raffiniertem Zucker und Butter. Die knusprige Haferflockenmasse schmeckt dank der gemahlenen Hasselnüsse richtig schön nussig und ist der idealer Kontrast zu der weichen Beerenfüllung. Es gibt unzählig viele Rezepte für Beeren-Crumble. Vom englischen Klassiker zur zuckerfreien Variante. Wir haben uns zuvor wieder reichlich inspirieren lassen und zeigen Dir heute unseren adaptierten Favoriten. Eine Kostprobe lohnt sich auf jeden Fall.


- vegan - natürlich süß - kinderleicht - gut bekömmlich -


Voilà, jetzt kannst Du loslegen. Viel Vergnügen!



Rezept: Beeren-Crumble

Was Du für etwa 3-5 Portionen brauchst:


Für die Beeren:

- 100 g Heidelbeeren (TK)

-100 g Himbeeren (TK)

-100 g Brombeeren (TK)

-Schwarze Johannesbeeren (TK)

-1/2 TL Zimt

-Minze und Zitronensaft


Für das Crumble:

-Hafterflocken (zart, glutenfrei)

-Mandeln

-Haselnüsse (gemahlen)

-Kokosflocken

-Kürbiskerne

-Ahornsirup


Für das Extra:

- Sojajoghurt



So geht´s


1. - Den Backofen auf 175 °C Ober/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen.

2. - Die Beeren in einer Auflaufform vermengen und das gekühlte Obst mit einer Gabel ganz leicht andrücken.

3. - Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen über die Beeren kneten. Den Teig dabei am besten zwischen den Fingern zerdrücken und mit dem Ahornsirup süßen. 4 - Für etwa 40 Minuten in den Ofen und anschließend kurz abkühlen lassen.

5. - Den Sojajoghurt anrichten und am besten zusammen mit den lauwarmen Beeren-Crumble genießen.

Lass es Dir schmecken.



Die Toppings für gesunde Fette.


In diesem Crumble sind viele gesunde Fette versteckt. Sowohl Mandeln und Haselnüsse als auch Kürbiskerne sind hervorragende Fettquellen und enthalten viel Eiweiß und reichlich Ballastsstoffe. Ein kleiner Anteil der Energie wird vom Körper zwar ungenutzt ausgeschieden, dennoch versorgen wir unsern Körper mit vielen gesunden Mikronährstoffen. Sie sind reich an Magnesium, Vitamin E und Eisen.

Wer Mandeln und Co als Snack knabbert, zügelt sogar nebenbei seinen Appetit und reduziert so die Gefahr von Heißhungerattacken.

Sie unterstützen außerdem eine gesunden Cholesterinspiegel und sind gut zu Deiner Darmflora. Gesundheitsförderliche Bakterien mögen die gesunden Fette und Ballaststoffe. Je mehr wir davon verzehren, desto weniger schädliche Bakterien finden sich in unserem Darm. Die antioxidative Wirkung kann zudem aktiv dazu beitragen, Entzündungswerte zu senken. Ihr niedriger glykämischer Index macht sie vor zum idealen Snack für Diabetiker. 

Woher stammt der "Crumble"?


Crumble steht für Streusel und die Briten sind wohl die Erfinder dieser süssen Nachspeise ohne festen Boden. Der Klassiker ist aus der Not heraus entstanden. Denn in der Kriegszeit wollte man das bisschen Butter und Zucker nicht für einen Kuchenboden opfern. So legte man das Obst in die Auflaufform und setzte erst dann den Streuselteig ein, indem man es über das Obst bröselte. So oder so ähnlich wurde der Crumble geboren.


Für die klassische Variante brauchst Du übrigens nur 3 Zutaten. Butter (am besten noch kalt), Zucker und Mehl. Das ist es dann auch schon zum Grundrezept. Wir haben uns sagen lassen, dass der beste Crumble "handmade" ist. Bei einem Rührgerät besteht die Gefahr nämlich, das der Teig zu lange gerührt wird und der Streusel nicht knusprig genug ist.


Schön vielseitig und variierbar.


Diese wunderbare Streuselspeise ist vielfältig variierbar. Je nach Geschmack, Saison oder Inhalt Deiner Vorratskammer. Du kannst so ziemlich jedes Obst mit dem Streusel kombinieren. Wir mögen zum Beispiel Birnen Crumble auch sehr gerne. Besonders in den Wintermonaten. Werde auch zum Crumble-Fan und probiere die leckeren Kombinationen aus.


Die meisten Beeren sind nicht lange haltbar.

Am besten die Beeren sofort verarbeiten! Besonders die weichen Beeren, wie zum Beispiel Himbeeren oder Brombeeren, sind unglaublich empfindlich und deshalb nicht lange haltbar. Im Kühlfach halten sie sich maximal 2 Tage. Alle anderen festeren Beeren, wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Erdbeeren, bleiben bis zu einer Woche frisch. Sie gehören aber unbedingt in den Kühlschrank.


Mehr Informationen findest Du im foodbeatz - Lexikon:



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