Rezept: Papaya-Boote mit Kokos-Granola

Aktualisiert: Okt 17

Ocean Air, Salty Hair and a Papaya Dessert. Wir lieben den Sommer und die unzähligen wunderbaren, fruchtigen Obstkreationen. Mit diesen sommerlichen, bunten Papaya-Früchtchen lässt es sich an kalten Tagen besonders gut aushalten. Wir verwenden die Papaya im Ganzen und nutzen die Frucht gleich als Bowl. Belegt mit frischen Beeren, einer halben Bio-Banane und mit einer ordentlichen Portion knuspriger Kokos - Granola, ist dieser darmfreundliche Leckerbissen als Snack, fruchtiges Dessert oder als kleines Frühstück bestens geeignet.


- Gesund - Natürlich süß - Superlecker - Kinderleicht -


Eine Wunderwaffe gegen Fernweh und Alltagsblues. Deine Kinder werden diese Papaya-Boote lieben. Dann macht das Obst essen gleich wieder mehr Laune.


Rezept: Papaya-Boote mit Beeren und Kokos-Granola


Was du für 2 Portionen brauchst:


1 Papaya (Bio)

1/2 Banane (Bio)

Eine kleine Handvoll Heidelbeeren

Eine kleine Handvoll Himbeeren

2 EL Granola

1-2 TL Kokosflocken

1/2 Zitrone

Joghurt (pflanzlich)


So geht´s:


1 - Die Papaya senkrecht in zwei Hälften schneiden.

2 - Den Inhalt der Papaya etwas auslöffeln.

3 - Mit Joghurt und der Knusper-Granola belegen.

4 - Die Früchte waschen und die Banane in Stückchen schneiden.

5 - Das Obst über das Granola legen und mit Kokosraspeln bestreuen.

6 - Die Papayaboote etwas mit Zitronensaft beträufeln.





Gut für den Darm


In der Papaya steckt das wichtige Enzym "Papain". Dieses ist für unseren Eiweißstoffwechsel sehr relevant. Es spaltet Eiweiß in Aminosäuren auf, so dass diese vom Körper verwertet werden können. Es stellt im Darm ein Gleichgewicht her. Es ist somit sinnvoll, gerade nach einer Antibiotika-Therapie, verstärkt zu Papaya zu greifen. ​


Eine Papaya richtig essen


Eine Papaya genießt Du am besten roh. Dafür halbierst Du, wie hier für die Papaya-Boote, die Frucht in zwei Teile, entfernst die Kerne und löffelst das Fruchtfleisch direkt aus der Schale. Absolut unkompliziert. Optional kannst Du die Papaya auch schälen und das Fruchtfleisch und die Kerne trennen. Das Fruchtfleisch kannst Du anschließend zu Smoothies, Salaten oder für Dein nächstes Müsli nutzen. Ideal als Vitamin-C-Lieferant im Winter.


Die Kerne bitte nicht wegwerfen. Sie sind das gesündeste an der Tropenfrucht und können sogar roh verzerrt werden. Der Geschmack ist leicht mild säuerlich. Eine Mischung aus Melone und Orange. Sie stecken voller wertvoller Enzyme. Sie werden nicht nur in den Herkunftsländern, sondern mittlerweile auch bei uns in Europa zu medizinischen Zwecken verwendet. So helfen sie bei Magen-Darm-Beschwerden und dienen als Anti-Wurmmittel für Mensch und Haustier.


GOOD TO KNOW: Die Kerne können getrocknet und als Pfeffer verwendet werden.


Papaya ist eine Tropenfrucht


Fakt: Die Papaya ist bei uns ganzjährig verfügbar und gehört hierzulande zu einer der beliebtesten Tropenfrüchten. Als Tropenfrucht hat die Papaya allerdings einen langen Transportweg hinter sich. Die Umweltbilanz ist somit nicht unbedingt vorzeigbar. Wir empfehlen Dir einen bewussten Umgang. Für uns ist der Papaya Snack heute eine besondere Ausnahme, die wir nicht regelmässig verzehren wollen.


Und am leckersten schmeckt die Papaya sowieso direkt vor Ort, in den Anbauländern. Wer schon mal in den Genuss gekommen ist, eine Papaya in den Tropen zu verzehren, weiß wovon wir sprechen. Man schmeckt den Unterschied sofort. Einfach nicht zu vergleichen.


Angebaut wird die Papaya in 60 Ländern dieser Erde. Sie wird weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert. Hauptproduzenten sind Indien, Brasilien und Indonesien.



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Mehr Information findest Du im foodbeatz Lexikon:


Lass es Dir schmecken & Listen to your belly.



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