Rezept: Guaven-Kokos-Chiapudding - vegan

Chia-Pudding: so lecker und einfach ist es sich mit wenig Aufwand, dafür aber mit viel Energie für den Tag zu versorgen. Dieser Chia-Pudding ist eine wunderbare vegane Quelle für Omega-3-Fettsäuren, enthält jede Menge Eisen, Calcium und Antioxidantien und hält Dich über mehrere Stunden angenehm satt. Perfekt als unkomplizierter Starter in den Tag oder als Zwischenmahlzeit. Der Zubereitungsaufwand ist dabei minimal und wir werden mit vielen guten Nährstoffen versorgt.


- vegan - zuckerfrei - proteinreich - sättigend -


Was Du brauchst sind lediglich 3 Grundzutaten und ein paar Toppings und fertig ist das kleine Energiebündel. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Rezept: Guaven-Kokos-Chiapudding - vegan & zuckerfrei

Was Du für 1 Portion brauchst:

- 1 EL Chia-Samen

- 6 EL Mandeldrink

-100 g Guaven

-1 Maracuja


Topping:

-1/2 Passionsfrucht

Kokosflocken

Kakoanibs

Leinsamen



So geht´s


1. - Die Chiasamen in den Mandeldrink rühren und über Nacht quellen lassen.

2. - Die Guaven klein pürieren und mit dem Chiapudding anrichten.

3- Die Maracuja auslöffeln und darübergeben.

4. - Die Toppings dazugeben.


Durch die sanfte Süße des Mandeldrink und der natürlichen Süße der Guaven vermisst Du den Zucker sicher nicht. Falls es Dir allerdings nicht süß genug sein kann, kannst Du z.B. nach Belieben Ahornsirup dazugeben.


Lass es Dir schmecken.



Chia - Das Superfood


Die Chia-Samen werden als "Superfood" gefeiert. Erst einmal zu Recht, denn die kleinen Samen aus Mexiko haben so einiges drauf. Sie können sowohl roh oder getrocknet verzehrt oder Getränken beigegeben werden. Dabei darf laut der Europäischen Kommission der tägliche Verzehr von 15 g Chia-Samen nicht überschritten werden. Wir können uns dann aber über jede Menge Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß und Eisen freuen. Der Verzehr fördert zudem die Verdauung und wirkt auch Sodbrennen entgegenwirken. Dabei kannst Du Chia-Samen in verschiedene Flüssigkeiten quellen lassen. Durch die hohe Quellfähigkeit (bindet die 25-fache Menge an Wasser) dienen sie als wunderbare Grundlage für vegane Puddinge, Müslis oder für als Eiersatz beim Backen. Vielen Smoothies verleihen sie so erst die besonders, cremige Konsistenz. Ob das Quellen nun in Wasser, Milch, Saft oder wie in unserem Rezept in einem Pflanzendrink geschieht, bleibt einmal mehr Dir und Deinem Geschmack überlassen. Da es keinen starken Eigengeschmack hat, kannst Du den Pudding nach Lust und Laune verfeinern z.B. mit Zimt oder Kokosraspeln. Probiere Dich gerne aus und werde kreativ.

Laut zahlreicher Experten aus der Ernährungswissenschaft brauchen wir die Chia-Samen allerdings nicht unbedingt, um gesund zu bleiben. Vor allem Nicht-Veganer kommen gut ohne die Samen zurecht. Sie sind nämlich vor allem eins: eine teure Angelegenheit!


Leinsamen - Regionale Alternative


Da Chia-Samen von weit her importiert werden sind sie meist sehr teuer. Es ist somit besser, erst einmal immer auf heimische Alternativen zuzugreifen. Eine regionale Alternative zu den Superfood aus Mexiko sind Leinsamen. Sie sind genauso vielfältig in der Küche einsetzbar, enthalten reichlich Calcium und sind auch gute Eiweißlieferanten. Und mit einem EU-Bio- oder Demeter-Siegel gekennzeichnet, kommen Leinsamen hierzulande auch meistens aus Deutschland.



Guaven - Die exotische Vitamin C-Bombe


Die Guave zählt zu den Beerenfrüchten und wird ganzjährig angeboten. Das süßsäuerliche Tropenfrüchtchen ist reich an wichtigen Ballaststoffen und enthält jede Menge Vitamin C, welches freien Radikalen entgegenwirkt. Hier gilt: je reifer das Obst, desto besser. In Mittelamerika und auf Hawaii sind die runden Früchte sogar ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Volks-Medizin. So stärkt die Guave unser Immunsystem zudem mit Lycopin. Das Antioxidans senkt nachweislich das Prostatakrebsrisiko und wirkt dem Wachstum von Brustkrebszellen entgegen. Dazu punktet die Beerenfurcht mit Vitamin A, Vitaminen der B-Gruppe, Pektin, Kalzium, Phosphor und Eisen. Da sie einen niedrigen glykämischen Index (GI) besitzt, werden Kohlenhydrate zudem langsam verdaut und haben eine günstige Wirkung auf unseren Blutzuckerspiegel.

Da es sich um eine exotische Frucht mit langen Transportwegen handelt, sollten Guaven aus unserer Sicht in der Küche etwas besonders sein. Durch den Kauf von regionalen und saisonalen Lebensmitteln wirken wir dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern. Der Umwelt zur Liebe lieber öfter darauf verzichten. Dann schmeckt es umso besser beim nächsten Verzehr.

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